ROAS RECHNER
Dein ROAS-Checker
Trag hier deine Daten ein und sieh, ob dein ROAS ausreicht, um deine Gewinnziele zu erreichen!
Stehst du vor deiner Kampagne mit einem ROAS von 1,40 – gut oder schlechter?
Kennst du das: Du startest deine Kampagne und dein ROAS liegt bei 1,40. Jetzt fragst du dich bestimmt: Ist das ein Erfolg oder ein Warnsignal? Die Antwort hängt ganz von deiner Branche und deinem Geschäftsmodell ab. Während Luxusprodukte mit hohen Margen oft problemlos mit einem ROAS von 1,40 durchstarten, muss im klassischen E-Commerce schon jeder Cent stimmen.
1. Das Teufelsdreieck: Margen, CPA und Bestellwert
Ein ROAS von 1,40 bedeutet, dass du für jeden investierten Werbe-Euro 1,40 € Umsatz erzielst. Bei einem durchschnittlichen Bestellwert von etwa 94 € und einem CPA von rund 67 € verschlingt der Akquisitionsaufwand ca. 71,3% deiner Einnahmen – noch bevor Produktions-, Logistik- oder Personalkosten anfallen. Das lässt kaum Spielraum für Gewinn.
2. Die Conversion-Raten-Falle
Stell dir vor, du erhältst 70.000 Klicks, aber nur etwa 1000 Käufe – das ergibt eine Conversion-Rate von ca. 1,35%. Diese niedrige Rate zeigt, dass hier noch enormes Optimierungspotenzial steckt: Sei es beim Targeting, bei der Anzeigenqualität oder beim Checkout-Prozess.
3. Branchenunterschiede: Luxus versus E-Commerce
In der Luxusbranche, wo Produkte hohe Margen und ein exklusives Image genießen, kann ein ROAS von 1,40 durchaus funktionieren – der Spielraum pro Verkauf ist größer. Im klassischen E-Commerce dagegen, wo die Margen oft schmal sind, schlagen hohe Akquisitionskosten oft zu Buche. Hier muss dein Marketing noch präziser und effizienter arbeiten, um profitabel zu bleiben.
Die versteckten Fallstricke hinter den Zahlen
4. Der UGC-Trugschluss
Oft wird User-Generated-Content als Wundermittel angepriesen – doch ohne eine klare strategische Ausrichtung bringt er nicht den erhofften Erfolg. Echte Premium-Kunden kaufen nicht wegen amateurhafter Handyvideos, sondern wegen exklusiver Erlebnisse und authentischem Social Proof.
5. Das Vertrauensparadox
Ein weiterer kritischer Punkt: Wenn das Team nicht das volle Vertrauen der Entscheider genießt oder die Zielgruppe nicht optimal passt, kann selbst das beste Marketing nicht den gewünschten Erfolg bringen. Effektive ROAS-Optimierung braucht klare Strategien und den Mut, sich zu spezialisieren – statt einfach nur Budgets zu „verschleudern“.
Fazit: Wo liegt dein Potenzial?
Ein ROAS von 1,40 ist weder ein Freifahrtschein noch ein Todesurteil – er zeigt, dass du in einer herausfordernden Branche operierst. Für Luxusprodukte kann dieser Wert ein solider Start sein, während im E-Commerce oft noch präzisere Kalkulation und Optimierung nötig sind. Überdenke deine Strategie, optimiere den Conversion-Prozess und entdecke, wo du mit Cross-Selling das ungenutzte Potenzial deiner Kampagne freilegen kannst. Wenn du auch einen ROAS Wert hast und nicht genau weisst was das heißt, dann bist du eingeladen unseren ROAS Rechner zu nutzen!
ROAS (Return on Advertising Spend) zeigt, wie viel Umsatz du pro investiertem Werbe-Euro erzielst.
Teile den durchschnittlichen Bestellwert durch den CPA (Kosten pro Akquisition).
Das hängt von deiner Branche ab – Luxusprodukte können damit gut fahren, im E-Commerce meist eher nicht.
Optimiere deine Zielgruppenansprache, Anzeigen und den Checkout-Prozess, um mehr Umsatz pro investiertem Euro zu generieren.
