Stellen Sie sich vor, Sie leiten ein Unternehmen. Die MitarbeiterInnen schätzen Sie. Sie machen einen guten Job und sind eine vorbildliche Führungspersönlichkeit, für die Empathie kein Fremdwort ist. Mit Ihren Angestellten können Sie sehr gut umgehen. Einmal im Monat gibt’s sogar einen gemeinsamen Kegelabend. Einfach mal Spaß haben und locker ins Gespräch kommen mit Frau Schmidt, Frau Müller und Herrn Müller-Schmidt.

All das ist wichtig. Keine Frage. Aber wer heute erfolgreich ein Unternehmen führen will, muss dieses auch in den sozialen Netzwerken ansprechend präsentieren. Dem Business-Netzwerk LinkedIn kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Hierbei handelt es sich um eine Onlineplattform zur Pflege und Verwaltung von Geschäftskontakten. Diese hat in den letzten Jahren in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Im DACH-Raum kommt LinkedIn mittlerweile auf 15 Millionen NutzerInnen und „mit über 645+ Millionen Mitgliedern in mehr als 200 Ländern und Regionen ist LinkedIn das größte beruflich Netzwerk der Welt.“ (LinkedIn). International ausgerichtete Unternehmen kommen also an einer Nutzung von LinkedIn nicht mehr vorbei.

Da stellt sich zwangsläufig die Frage, was eine erfolgreiche Unternehmensseite ausmacht.

Aufmerksamkeitsökonomie ist das Stichwort. Eine Unternehmensseite soll auffallen. Es muss deshalb mit relevanten Informationen aufgewartet werden. Welche Dienstleistungen bietet Ihr Unternehmen an? Welche Produkte haben Sie im Portfolio? Das sind wichtige Fragen, die unbedingt beantworten werden sollten. Auch die Optik spielt eine entscheidende Rolle, ob potenzielle KundInnen und InteressentInnen sich für die Seite Ihres Unternehmens interessieren. Sicher ist: Ein Unternehmenslogo ist unverzichtbar.

Wer attraktiv für internationale KundInnen sein will, sollte das Unternehmensprofil auch in mehreren Sprachen anzeigen lassen. Dafür müssen verschieden Sprachprofile erstellt werden. Betrachter der Seite können dann über das Dropdown-Menü die Sprache auswählen, in der ihnen das Profil angezeigt werden soll.

Mit einer Unternehmensseite haben Sie die Möglichkeit, zum Netzwerkakteur zu werden. Man kann und sollte sich auf die Suche nach Kontakten und potenziellen Kunden begeben sowie diese dazu einladen, der Seite zu folgen. Auch kann das Netzwerk ausgebaut werden, indem z.B. bestehende Mail-Kontakte importiert werden. Das erleichtert den Netzwerkaufbau des Unternehmens ungemein.

Das Unternehmensprofil sollte zudem immer aktuell gehalten werden. Wurde die Produkt- und Dienstleistungspalette erweitert? Ist Ihre Firma expandiert? Ist eine neue Pressemitteilung veröffentlicht worden? Oder hat jemand einen spannenden Beitrag verfasst, der zur Reputationssteigerung des Unternehmens beiträgt? Wenn ja, sollte die Seite auf jeden Fall aktualisiert werden, um so Aussagekraft und Aktualität zu steigern.

In LinkedIn-Gruppen haben Sie als Unternehmer, der LinkedIn auch privat nutzt, die Möglichkeit, sich mit Branchenexperten auszutauschen, Ratschläge einzuholen und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem können Sie sich hier mit Expertise in einem bestimmten Themenkomplex in Stellung bringen und zusätzlich zur Steigerung der Reputation Ihres Unternehmens beitragen. Oder wie wäre es direkt mit der Gründung einer eigenen Gruppe? Auch hier steht zwar der Austausch im Vordergrund, aber Sie können sich zugleich als Agenda-Setter exponieren, den Dialog mit potenziellen KundInnen suchen und die B2B-Vernetzung vorantreiben. Kurzum: Nutzen Sie die Möglichkeiten, die LinkedIn Ihnen als Business-Plattform und Privatperson bietet.

Sollte Ihr Unternehmen nicht nur bei LinkedIn registriert sein, sondern auch bei Twitter, besteht die Option, das LinkedIn-Profil mit dem Twitter-Konto zu verbinden. Verfasst man dann einen Beitrag auf der LinkedIn-Unternehmensseite, kann über eine Dropdownliste eingestellt werden, wer den Post sehen soll. Als Unternehmen wollen Sie maximale Reichweite erzielen und eine große Community ansprechen, weshalb sich die Option „Anyone + Twitter“ anböte. Diese Verknüpfung ist aber eher Bonmot denn Must-have.

MitarbeiterInnen sind allerdings ein Must-have. Da lohnt es sich wiederum besonders, entsprechende Recruiting-Tools zu nutzen. Hier geht es darum, die eigenen Anforderungskriterien mit den Qualifikationen potenzieller KandidatInnen abzugleichen, sich als Arbeitgeber attraktiv zu machen und den Rekrutierungsprozess durch optimale Organisation von Information effektiv zu gestalten. Dabei sollte der Fokus auf die für die Stelle erforderlichen Kompetenzen, den Ausbildungsweg, die Berufserfahrung usw. gelegt werden.

LinkedIn eignet sich natürlich nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für deren MitarbeiterInnen. Insofern ist es wünschenswert, wenn diese sich mit der Unternehmensseite verknüpfen. Das spräche zumindest für Sie als Arbeitgeber.

Sie wollen von LinkedIn profitieren und die Wettbewerber hinter sich lassen? Gemeinsam schaffen wir das. Als Social Media Agentur haben wir bereits einige Unternehmen auf LinkedIn positioniert, sodass diese auch von den positiven Netzwerkeffekten profitieren konnten. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns gern und gemeinsam erörtern wir, wie Ihr Unternehmen von LinkedIn profitieren kann.

PS: Frau Schmidt, Frau Müller und Herr Müller-Schmidt werden gebeten, sich bei LinkedIn anzumelden und mit der Unternehmensseite zu verbinden. Vielen Dank!